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Ein Projekt des SV-Bildungswerks

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Klima-Kongress | Behind the Scenes .05: Getränke & Flaschen

  • NI.MA
  • Aktion, Allgemein, Ausbildung, Klimawelt

Warum haben wir Leitungswasser getrunken?

Da wunderbares Trinkwasser auch in Würzburg direkt aus der Leitung kommt, war es für uns selbstverständlich, dass wir auf den Kongress kein abgefülltes Wassser aus Plastikflaschen trinken. Dadurch haben wir CO2-Emissionen gespart, die bei der Produktion von Plastikflaschen und beim Transport entstehen. Außerdem haben wir kein Mikroplastik und auch keine Weichmacher getrunken – yeah!

Warum haben wir nachfüllbare Glasflaschen zur Verfügung gestellt und gestaltet?

Unsere Kongressflaschen wurden in deutschen Glashütten hergestellt. Sie sind relativ preisgünstig, vielseitig und vielfach verwendbar, können auch nach dem Kongress immer wieder neu befüllt werden… Die Produktion von Glas ist leider energieintensiv (Schmelzprozesse), und auch der Transport von Glas verursacht CO2-Emissionen, da Glas schwer ist und Volumen einnimmt. Deshalb werden diese Materialien auch mit einer Spedition auf Paletten transportiert, was wiederum umweltfreundlicher ist, da größere LKWs im Verhältnis mehr Ware transportieren können als kleinere Postzustellautos. Deshalb haben wir zum Beispiel die Glasflaschen direkt nach Würzburg transportieren lassen…

Auch wenn das jetzt erstmal nicht so positiv klingt: Die Recyclingfähigkeit von Glas und die Recyclingquote sind extrem hoch, und sobald Glasscherben eingeschmolzen werden, sinkt der Energiebedarf beträchtlich. Mehr Informationen dazu gibt es beim › Umweltbundesamt und in einer Publikation zum Thema Recycling des UBA (PDF). Und der große Vorteil von Glas: Die Qualität bleibt nahezu gleich. Recyling bei Plastik (sofern es geschieht) ist immer mit dem sog. »Downcycling« verbunden, das heißt, recyceltes Plastik hat in den meisten Fällen eine mindere Qualität als neues.

Unsere Flaschen sahen darüber hinaus sehr schick aus und konnten individuell gestaltet werden – 2. Yeah 🙂 Und damit konnten wir mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:

  1. Die Freude am Gestalten & Individualisieren wecken
  2. Dadurch sicher stellen, dass alle ihre eigene Flasche immer wieder finden (hat nicht ganz geklappt, einige tauchten erst zum Kongressende wieder aus der Versenkung auf ;-)).
  3. Konnten wir dadurch das Thema »Umgang mit Wasser« und Ressourcenverbrauch ganz spielerisch in den Kongresskontext einbinden.
  4. Haben wir durch die Individualisierung und Bereitstellung von Aufklebern anderes Merchandise-Material gespart, das meistens nicht sehr umweltfreundlich hergestellt wird (s. Beitrag zu Altersbändchen)
  5. Zur Info: die zur Individualisierung verwendeten Materialien – PVC-freie Aufkleber, buntes Washi-Tape (mit umweltfreundlichem Acrylatkleber, mehrfach verwendbar) – sind auch umweltfreundlicher als vergleichbare andere (Bastel-)Materialien. Aufkleber aus transparenter und kompostierbarer Biofolie, die wir angefragt hatten, mussten wir erstmal einem Gebrauchstest unterziehen, und dann war leider die Produktionszeit zu knapp 🙁

*N/M + L/M

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Zur Einordung: Im Nachgang unseres Kongresses ›Learning by Doing: Kongress für Klima & Wandel‹ beleuchten wir verschiedene Aspekte, über die wir uns im Vorfeld Gedanken gemacht haben und für die wir versucht haben, nachhaltigere, manchmal auch ungewöhnliche Lösungen zu finden. Folgende Themen erwarten dich in dieser Reihe:

Einleitung | Beteiligung | Veranstaltungsort | Anreise | Namensschilder & Altersbändchen | Getränke & Flaschen | Essen | Materialien & Moderation | Sponsoren | D.I.Y.-Aktivitäten | Klimafakten vor Ort

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